Foto der Woche

“Liebe Fausta, Hammer! Dein Internetauftritt ist wunderschön! Regt an zum Reisen und zum sofortigen Träumen! Herzlichen Dank! ” Corinne, Zürich

“Excellent!” Bhaskar, Delhi

“I love the pictures!” Marianne, Frankreich

“Very beautiful photos!” Michael, St. Paul MN, USA

“Wow, it’s great, bravo!” Atefeh, Antalya, Türkei

 

Lybien Dec 2007 (874) Lybien Dec 2007 (839) Lybien Dec 2007 (850) Lybien Dec 2007 (181) Lybien Dec 2007 (834) Lybien Dec 2007 (659) Lybien Dec 2007 (694) Lybien Dec 2007 (700) Lybien Dec 2007 (704) Lybien Dec 2007 (705) Lybien Dec 2007 (706) Lybien Dec 2007 (707) Lybien Dec 2007 (746) Lybien Dec 2007 (762) Lybien Dec 2007 (766) Lybien Dec 2007 (771) Lybien Dec 2007 (791) Lybien Dec 2007 (792) Lybien Dec 2007 (833)

9. November 2016, ein denkwürdiger Tag, für die ganze Welt, und vor allem auch für die Frauen. Ein Arschloch ist zum Präsidenten gewählt worden. Auf der Achse der Blöden.

Ich werde euch nicht mit Traumfotos von den Malediven langweilen. Vorerst fliegen wir am Samstag nach Thailand. Aber mein Herz gehört den Menschen auf der ” Achse des Bösen”  (vom anderen amerikanischen Volltrottel). Ich widme die heutigen Fotos den Frauen Libyens. Hoffentlich sind sie alle noch am Leben. Die Fotos schoss ich in der südlibyschen Wüstenstadt Ghat an der algerischen Grenze am Silvester-Festival. Unter Gaddafi.

Vergesst Florida, Hawaii, Shopping in New York.  Ein Grapscher wird dort bald herrschen.  Und das grösste Schweizer Arschloch Roger Köppel verteidigt ihn. Die Achse der Blöden reicht von Amerika über Geert Wilders Holland durch Le Pens Frankreich, mitten durch die schöne Schweiz mit seiner Schweizerischen-Volltrottel-Partei über Pegida-Country nach Haiderösterreich, Tschechien, Slovakei, Ungarn, Polen… es ist zum Kotzen!!!

 

Srilanka 585

Sobald ich mehr Zeit habe poste ich Fotos aus Sri Lanka und den Malediven. Ich kann euch aber bereits heute wärmstens unserer Privatfahrer empfehlen: Akila, ein Superdriver, der das Land sensationell kennt. Seine Website ist www.silversuntours.com und seine email: akilaruwan at yahoo.com

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Im Dörfchen Bokonbajeva, am Südufer des Issik Kul, dem zweitgrössten alpinen See der Welt (der grösste ist der Titicaca-See in Südamerika) wohnt der Adlerjäger Talgar. Er war schon an internationalen Wettbewerben. Sein Adlerweibchen heisst Tumara und ist 11 Jahre alt. Sie war eineinhalb Monate jung als er sie fand, und wird ca. 50-60 Jahre alt.

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Leider immer seltener: In Ananjevo, einem Dorf am Nordufer des Issik Kuls, haben wir aber noch zwei alte russische Motorräder mit Seitenwagen angetroffen, eine Ish Planeta und eine Ural. Vor über 20 Jahren bin ich 1996 damals noch mit dem Belgier Kurt Boelens mit einer Ish Planeta durch Kirgistan gefahren. Wir waren die ersten Ausländer, die in diesem wunderschönen Land ein Motorrad mieten konnten. Ich weiss das ganz genau weil die Notarin, von der wir den Stempel in den Fahrzeugausweis des Usbeken Suchriddin hätten bekommen sollen zuerst gesagt hat, es sei für Ausländer verboten, mit einem Motorrad durch Kirgistan zu fahren. Mit Vitamin B und einer Flasche Champanskoje ist es uns jedoch trotzdem gelungen (siehe mein Buch “Tschai-Khana. Abenteuer auf der Seidenstrasse)

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Mit einer Ural bin ich 1997 durch die Mongolei gefahren. Aber das ist eine andere Geschichte. Und die Mongolei-Fotos habe ich noch nicht digitalisiert… Lasst euch eines sagen: Kirgistan ist eh viel schöner als die Mongolei. Die Kirgisen sind viel gastfreundlicher als die Mongolen. Es ist einfach so: Muslime sind die freundlichsten Menschen der Welt. Wo Muslime wohnen, ist es am Schönsten. Heute kann man in Kirgistan Motorräder und Autos mieten und selber fahren. Die Hauptstrassen sind geteert und es gibt überall Tankstellen. Vor 20 Jahren mussten wir das Benzin noch von Tanklastwagen kaufe, in unseren Kanister umleeren und mit Öl aus einer Pepsi-Flasche vermischen vor dem Einfüllen…

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Lenin ist auch noch da. Vor einem Mikrorayon in Karakol. Die Sowjetunion lässt grüssen!

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Helvetas hat in ganz Kirgistan CBT aufgebaut: Community based tourism. Das CBT Jurtencamp in Bel Tam bei Bokonbajeva am Südufer des Issik Kuls ist besonders malerisch gelegen. Ein wahres Bijoux zum übernachten, baden, relaxen – und Aida kocht wunderbar!

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Usbekistan, Samarkand. Auf dem legendären Registan-Platz treffe ich diese drei Aksakals, wörtlich “Weissbärtige”, alte Männer wie aus dem Bilderbuch. Vor dem Registan wurden zu Zeiten der Shahs und Khans Verurteilte geköpft und während der Sowjetuntionzeit Basmatchis verurteilt. Heutzutage ist es einfach der schönste Platz Zentralasiens. Mittelalterliche Figuren gibt es aber immer noch – farbenfrohe Frauenkleider, Tjubitjeikas, handgemachte Frauen- und Männerhüte,  Alte in Tschapans, mit Karakulmützen und Reitstiefeln…

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Der letzte Emir von Buchara, seine Konkubine und ein Guard mit Kalaschnikov.

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Usbeken und Tadschiken mit den traditionelle Tjubitjeikas. Die Einwohner Bucharas und Samarkands sind eigentlich Tadschiken, obwohl die Städte in Usbekistan liegen. Als die Russen unter dem Zaren die zentralasiatischen Gebiete erobert und in die Sowjetunion eingegliedert haben, wurden diese Städte Usbekistan statt Tadschikistan zugeschlagen. Deshalb sprechen die meisten Leute das tadschikische Farsi, dem Persischen verwandt, anstatt usbekisch, dem Türkischen verwandt.

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Das Kaljan-Minarett in Buchara, erbaut im 11. Jahrhundert. Dschingis Khan soll auf seinem Eroberungsfeldzug durch das Emirat Buchara so beeindruckt gewesen sein beim Anblick dieses “Turm des Todes” (man hat hier in Säcke eingenähte zum Tode Verurteilte herabgeworfen!), dass er es stehen liess, während er den Rest der Stadt dem Erdboden gleichgemacht hat.

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Unser Hotelzimmer in Buchara, in einem ehemaligen Haus eines reichen jüdischen Händlers. Buchara ist voller unglaublich schöner Boutique-Hotels. Auf meiner ersten Usbekistanreise 1994 habe ich noch scharenweise Juden gesehen, die ihr Hab und Gut am verkaufen waren bevor sie, ohne ein Wort englisch zu können, nach Israel oder Amerika ausgewandert sind.

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Die Mir-i-Arab Medresse, eine von hunderten Koranschulen der Wüstenstadt.  Sicher eine der schönsten! Sie ist eine von nur zwei Medressen, die auch während der Sowjetzeit in Usbekistan geöffnet waren. Scheikh Abdullah Yamani von Jemen hat sie 1535 bauen lassen, zum Teil mit dem Geld aus dem Verkauf von 3000 persischen Sklaven. Zwei himmlische Kuppeln stehen auf beiden Seiten ihres hohen Eingangsportals. Buchara ist für mich die schönste Stadt der ganzen Welt. Da ich islamische  Architektur liebe muss mir niemand mit Sydney, Perth oder Vancouver kommen. In meiner Top Ten kommt nach Buchara Sanaa, Kashan,  Yazd, Damaskus, Aleppo, Fes, Kairouan, Marrakesch und Isfahan!

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Manty, die zentralasiatischen Ravioli. Gedämpft, nicht gekocht. Mit Fleisch, Kartoffelstock oder Gemüse. Prijatna appetita! Unsere Gastgeber sind begnadete Köche. Ein Hoch auf Fatima, Golshan, Katja und Sarema, Ljuba, Svetlana und Oksana, Walja, Naziba, Kumira, Narsuluu, Endschegul,  Gulnara, Aida, Mira und Albina!

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Noch so ein Bijou, Khanaga Nadir Divanbegi, Pilgerherberge aus dem Jahre 1620

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Vom wunderschönen Hotel Bibi Khanym aus sieht man von der Dachterrasse beim Frühstück auf die sensationelle Bibi Khanym Moschee aus dem 14. Jahrhundert. Was will man mehr? Das Hotelpersonl war superfreundlich und wir verbrachten hier etliche Stunden beim Tee mit Süssigkeiten.

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Details an der Bibi Khanym Moschee, der Moschee von Timurs Lieblingsfrau

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Plov, das usbekische Hauptgericht, besteht aus Risotto mit Zwiebeln, Fleisch und Karotten, manchmal mit Quitten, Weinbeeren und Knoblauch verfeinert. Sensationell!

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Detail vom Registan, dem traumhaften Märchengebilde aus 1001 Nacht (für die, denen hier nicht im Mittelalter der Kopf abgehackt worden ist). Seidenstrassenmystik pur. Mit den drei perfektesten Medressen der ganzen Welt! Der Ulug Bek Madrasa aus dem Jahre 1417, der Tilla Kari Madrasa von 1646 und der Schir Dor Madrasa von 1619. Die Monumentalbauten sind voll mit Ziegelmosaiken, ihre Minarette von klassischer Schönheit und die Kuppel der Goldenen Moschee ist mit türkisfarbenen glasierten Ziegeln versehen. Schulklassen gehen hier täglich ein und aus, Touristen hat es nur wenige, vor allem Pauschalreisende.

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Christian vor zwei alten Urgesteinen, Lastwagen aus Sowjetzeiten.

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Die goldene Kuppel der Tilla Kari Moschee ist ein Trompe-d’œil.

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Alte Bilder von der Bibi Khanym Moschee und den Koranschulen des Registans.

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Katja und Sarema backen für uns Samsas, Fleischkrapfen. Ich habe Katja 1994 im Zug von Moskau nach Samarkand kennengelernt und schon viermal besucht. Letztes Jahr haben wir 6 Tage bei ihr gewohnt. Neben ihrer 87jährigen Mutter und zwei Nichten wohnt ihre tschetschenische Schwiegertochter Sarema mit ihren vier Kindern bei ihr. Full house!

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Nein, mit diesem Flieger sind wir nicht geflogen. Diese Aeroflot steht auf dem Spielplatz…

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Luxus pur: Katja hat endlich ein neues Badezimmer!

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In der Kaljan-Moschee in Buchara

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Aschgabat (“Stadt der Liebe”), die Hauptstadt Turkmenistans, ist eine Mischung aus Las Vegas und Pyongyang. Ein Teil ist wie Las Vegas, der andere wir Pyongyang. Hier ist ein kleines Überbleibsel aus den alten Zeiten der Sowjetunion. Ein Mikrorayon. Als wir in diesen Stadtteil kamen, sagte mein alter Freund Murad tatsächlich: “Welcome to Pyongyang!” Wir kennen uns seit 1996. Unterdessen ist er verheiratet und hat 3 Kinder.

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Die turkmenischen traditionellen Frauenkleider sind wunderbar farbenfroh.

 

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Im neuen Teil von Aschgabat, wo alles aus weissem Marmor ist. Schräg!

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Zu Gast bei Murads Onkel Atadschan in einem turkmenischen Dorf, wo die Männer draussen auf dem Taptschan sitzen, während Frauen und Kinder im Wohnzimmer feiern.

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Unser Hotel Amulet ist  in einer alten Karawanserei aus dem Jahre 1861. Früher gab es hier hunderte von Kawaransereien für die Händler der Seidenstrasse. Ausserdem 113 Medressen, über 300 Moscheen und 10’000 Studenten.

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Tschor Minor, Eingangsportal einer längst verschwundenen Moschee, erbaut 1907.

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Schönheiten aus Buchara.

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Innenhof unseres Hotel Amelia im Judenviertel.

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Diese russischen Holzpuppen heissen Matriuschka. Nicht Babuschka (Grossmutter).

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Schönheiten aus Buchara. Und sie posierten sehr gerne!

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Masdsched-é Sheikh Lotfollah, die Moschee des Scheichs Lotfollah, mit der wohl vollkommensten Fayence-Kuppel der ganzen Welt. Auf dem Wasser des Springbrunnens spiegelt sie sich. 17 Jahre wurde an ihr gearbeitet, bis sie ab 1618 für die Familie von Schah Abbas bereit stand. Das ist auch der Grund, wieso sie über kein Minarett verfügt, um die Gläubigen zum Gebet zu rufen; sie diente als Privatmoschee der Herrscherfamilie. Ihre Farben, Musterung, Architektur und Dekor verschmelzen zu einer vollkommenen Einheit. Das einem Habibianteppich ähnliche Muster mit runden Bögen und Arabesken aus Türkis, Gold und Schwarz ist auf einen crèmefarbenen Hintergrund auf Fayencen gemalt und steht auf einem mit Kalligraphie bemalten Grundturm. Darunter sind die Muster in Türkis und Blau verziert. Der Eingangsiwan glänzt mit blauen Kacheln. Die Kuppelverkleidung innen ist an Schönheit schlicht nicht mehr zu überbieten. Vollkommenheit islamischer Keramikkunst!

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Unter der Kuppel der Masjid-é Sheikh Lotfollah aus dem 16. Jahrhundert.

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Sogar mit dem obligatorischen Hedschab, dem Kopftuch, und dem freiwilligen Tschador können die Frauen grazil und sexy aussehen.

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Der grosse Platz in Isfahans Altstadt, der Meidan-é Emam, früher Meidan-é Shah, oder auf persisch Naqsch-é Dschahan, 500 x160 Meter. In der nur knapp über 100 Jahre dauernden aber glorreichen Ära der Safawiden waren Paläste, Lustschlösser, Gärten, über 150 neue Moscheen, 50 Medressen, Dutzende von Karawansereien und mehr als 200 Hammam entstanden. Isfahan besitzt die grösste Konzentration von islamischen Bauwerken im ganzen Iran.

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Tschaikhune Azadegan, das lässigste Teehaus Isfahans, zum Wasserpfeifen rauchen. Es raucht hier wie in einer vietnamesischen Opiumhöhle…

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Im angesagten Tschar-Tschibaschi Restaurant, einem alten umgebauten Hamam

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Die Iraner lieben Picknick. An ihrem freien Tag, dem Freitag, strömen sie in Scharen in die Parks. Am liebsten zum Ufer des Zayande-Rud, mit seinen wunderschönen Brücken (hier die Pol-é Khadschu) aus der Sawawidenzeit im 16 Jahrhundert.

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Als ich 1996 das erste Mal im Iran war, durften Frauen sich noch nicht schminken in der Öffentlichkeit. Jedes Jahr nahmen sich die Ladies aber mehr Freiraum heraus. Heute wird gepudert und geschminkt dass es kein Halten mehr gibt!

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Das iranische Bergdörfchen Abyaneh in den Bergen zwischen Kaschan und Isfahan. Es gibt nur 2 Hotels an jedem Dorfrand. Eine schmale Hauptgasse führt durch den malerischen pittoresken Ort, in dem nur noch ein paar alte Leute lebe, die heute Souvenirs verkaufen. Uralte geschnitze Holztüren führen in einen alten Ateschkadé, den Feuertempel der Zoroastrier und in die alten fast verfallenen Häuser aus Lehm und Erde der Umgebung. Drum fügt sich alles in dieses wunderbare rotbraun der Landschaft ein.

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Baklawa-Laden in Kaschan

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Holztüre in der herrlichen Moschee Agha Bozorg in Kaschan.

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In Kaschan gibt es ein Dutzend Palasthotels, kleine feine Boutique-Hotels, die in ehemaligen Villas von reichen Händlern entstanden sind. Wir logierten im Mahinestan Raheb, der ehemaligen Residenz eines Teppichhändlers in einer zweistöckigen Suite. Man gönnt sich ja sonst nichts…

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In Isfahan begegneten wir diesem weissen Pfau!

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Eines der Museumshäuser von Kaschan. In dieser Seidenstrassen-Oasenstadt am Rande der iranischen Wüste lebten früher unzählige reiche Händler, deren Residenzen heute in Museen umgewandelt wurden. Khajeh Taj ad-Din, Khan-é Abbassian, Khan-é Tabatabei etc

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Auf der über 3000 Meter hohen Ebene des Son Kul, dem Juwel aller Tschailoos, auf einer der schönsten Alpen ganz Kirgistans.

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Angelika aus Dykan bei Tschayek, Kirgistan.

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Corsin mit Bergblumen auf der Alp von Kaschka Suu bei Dykan, Kirgistan.

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Unsere Jurte im CBP Camp beim Son Kul See auf 3000 Metern, Kirgistan.

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2008 India 240
Zwölf Mal war ich in Indien. Es heisst entweder man liebt oder man hasst das Land. Ich liebe es! Wie soll ich aus tausenden von Fotos aus diesem farbenfrohen Subkontinent das beste aussuchen? Ich habe mich mal für diese zwei entschieden. Diese wunderschöne junge Frau habe ich auf einem Boot in einer Lagune im Bundesstaat Orissa getroffen. Zuerst habe ich sie mit dem 400er Zoom herangezogen, dann bin ich zu ihr hingegangen und hab ihr gesagt, dass ich sie bildhübsch finde und gerne ein Portrait von ihr machen würde. Da hat sie mich angelächelt. Sie wurde verlegen, aber fühlte sich gleichzeitig sehr geschmeichelt. Ich wünsche ihr ein glückliches Leben und hoffe, ihre Eltern verkuppeln sie mit einem guten Ehemann!
2008 India 243

cuba2007 (606)
Klar habe ich in Kuba unzählige Hasta-la-Revolucion-por-siempre-Plakate mit Che Guevara und sexy Ladies fotografiert. Die Strände sind toll, die Menschen sind sehr freundlich, aber zum Schmunzeln hab ich euch diesen hier ausgesucht: Eine Eidechse mit genau der Farbe meines Kokosnuss-Cocktails. Ein alkoholfreier Pina Colada ist übrigens gleich teuer wie einer mit Rum. Weil der importierte Ananassaft teurer ist als der einheimische Zuckerrohrschnaps. Das niedliche Tierchen sieht einfach cool aus wie es so menschlich daliegt und chillt. Auf der Insel Cayo Saetia in der Safari Lodge (sic!) im Norden Kubas. Ich kann nur sagen: Muchachos reist nach Kuba bevor es die Amis in grossen Scharen tun!
2008 India 017
Wer ist denn der Develo Ping? Gefunden in Kalkutta, einer Stadt, die mich im Vorfeld schon ein bisschen nervös gemacht hat. Ich kannte viele indische Städte, aber vor Kalkutta hatte ich extremen Respekt. Deshalb habe ich da zum ersten Mal schon von der Schweiz aus ein Hotel für die ersten zwei Nächte gebucht; ich wollte sicher sein, dass ich mich dort in eine sogenannte Oase retten kann. Manchmal sind Hotels in chaotischen Orten wie eine Oase, wohin man sich retten kann wenn man dem Treiben im Tumult entrinnen möchte. Ich schämte mich aber gleichzeitig innerlich, dass ich als Hardcore-Backpacker so eine Warmduscherin geworden bin, die nun ein Hotel bereits in der Schweiz aussucht, anstatt sich in der neuen Metropole in eines treiben zu lassen. Klar schlafen in Kolkatta (wie sie die Inder nennen) Tausende oder Zehntausende oder Hunderttausende nachts auf den Strassen und Trottoirs, aber die Megapolis hat auch viele schöne Seiten. Und interessante sowieso, farbige, freundliche, herzliche, wunderbare… Indien pur! Namasté!
Ich liebe Schilder mit Schreibfehlern – ich werde euch noch viele lustige raussuchen. Hab genug Material für die nächsten 50 Jahre.
2008 India 132
Das Büsi ist auch ein Hindu!
2008 India 184
Don’t worry, chicken curry! Alu Gobi, Matter Panir, Dhal, Biriani, Chappati, Naan, Bhajia, Raita, Paratha, Puri, Pakora, Korma, Curry, Samosa, Chutney, Murgee Badam, Tanduri, Kofta, Chicken Tikka Makan Wala…, es gibt kein besseres Essen auf der ganzen Welt!
silk1996 (1910)
Dieser kleine Junge im Hunzatal in Nordpakistan wollte unbedingt meine Canon EOS ausprobieren. Ich hab ihm diese Freude gemacht. Wir sind mit ein paar Backpackers von Altit/Karimabad in ein Seitental des Hunza Valleys gefahren, um über eine Gletscherzunge zu wandern.
silk1996 (1915)
Die Menschen im Hunzatal sind Ismaeliten, ihr religiöses Oberhaupt ist der in der Schweiz wohnhafte Aga Khan. Dieser Mann hier trägt die Kopfbedeckung der Paschtunen, wie manche Taliban und auch der “Löwe vom Pandschirtal”, wie der beliebte und leider umgebrachte Freiheitskämpfer Ahmad Shah Masood genannt worden war. Im Hunzatal zeigen die Frauen ihre Haare offen, alle Menschen sind sehr gastfreundlich und herzlich.
silk1996 (1903)
Aussicht aus dem jahrhundertealten Fort des Mirs von Hunza. Als ich 1996 dort war, wurden einige Nebenstrassen geteert, weil der damals amerikanische Präsident Bill Clinton zu Besuch erwartet wurde. Die Bergkulisse ist traumhaft, der Fluss Hunza auf ca. 2500 Meter, gesäumt von 7000ern und dem 7790 Meter hohen Rakaposhi. Das Essen ist übrigens auch himmlisch – man liest und hört bei uns leider meist nur schlechtes über Pakistan!

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Der Australier Phil und ich vor unserem gecharteten Allradauto auf dem Karakorum Highway, dem legendären Karawanenweg zwischen Uiguristan (leider China) und Pakistan, mit dem höchsten Grenzübergang der Welt, dem spektakulären Kunjerab-Pass, auf 4730 m, hier vor dem ersten Dörfchen Passu.

Lybien Dec 2007 (895)
Libyen (nicht Lybien) 2007, noch unter Gaddafi (der gar nicht so schlecht war, wie er bei uns in der westlichen Welt immer gemacht wird). Soviel Scheisspropaganda! Dies ist eines meiner Lieblingsbilder: Tuareg-Frauen am Neujahrsfestival in Ghat an der libysch-algerischen Grenze. Der Trip war genial, man konnte nur in Gruppen reisen, aber mein Reisefreund und ich durften eine eigene Gruppe bilden! Ich fand ein Reisebüro eines Tuaregs in der Hauptstadt Tripoli im Internet und habe damit einen Glückstreffer gelandet. Er führte eine junge Truppe von Tuaregs aus dem Südwesten des Landes an, die uns mit vier Tuaregs in zwei Landrovern durch die wunderbaren Landschaften mit Sanddünen, Oasen mit Dattelpalmen und zu geheimnisvollen tausende von Jahren alten Felsmalereien fuhren. Wir übernachteten in Zelten und wurden köstlich bekocht. Die Silvesternacht unter dem unendlichen Sternenhimmel der Wüste mit zuckersüssem Tee, dem Champagner der Tuaregs, um das Lagerfeuer liegend, sangen wir zur Tenere, der magischen, mysthischen Sahara!
Lybien Dec 2007 (965)
Der Wind muss mal gekehrt haben über den unendlichen Sanddünen der lybischen Sahara…
Lybien Dec 2007 (961)
An einem Morgen lag eine dünne Eisschicht nach einer glasklaren aber bitterkalten Nacht auf unserem Zelt, die Scheiben unserer Geländewagen waren vereist!
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Im Yemen, als es noch safe war, im Jahre 1998. In der märchenhaften Hauptstadt Sanaa, die heute teilweise zerstört ist von den Bombardements der iranischen und saudischen Militärs. Die einzigen weiblichen Gesichter die uns zu Gesicht kamen im Land der früher freundlichen Entführungen waren die der kleinen Mädchen vor der Pubertät. Nachdem sie jahreland mit ihren Nachbarsbuben draussen herumtollen durften, müssen sie plötzlich von einem Tag auf den anderen drinnen bleiben. Erwachsene Frauen sieht man sowieso selten auf den Strassen und wenn dann nur fast ganz verschleiert. Nur ihre schönen Augen zeigen sie uns Reisenden. Der Yemen verlangt von uns Ausländern sehr viel Toleranz und Einfühlungsvermögen. Für Rassisten ist hier kein Platz. Nichtsdestotrotz ist der Yemen ein märchenhaft schönes Land, mit vielen freundlichen Menschen, sagenhaft schönen Landschaften und unglaublich spannenden Sehenswürdigkeiten (von der Königin von Saba, Palästen wie von malaysischen Sultanen, die die Seefahrerfrüher aus Indonesien und Malaysia gesehen und kopiert haben etc.). Heute würde ich mich allerdings nicht mehr in das Land getrauen. Zum Glück hab ich es während 4 Wochen intensiv bereisen können vor fast 20 Jahren, als die Welt dort noch in Ordnung war – für uns Westler wenigstens. Für die Frauen ist das eine andere Geschichte… Mehr Bilder werden folgen.